Sonntag, 8. Oktober 2017

8.10. Owakudani (Höllental) - Ashinoko-See - Hakone Palast - Hakone Seikisho (Kontrollpunkt)

Heute erkunden wir das Gebiet um Hakone. Nach dem Frühstück geht's mit der Seilbahn hinauf nach Ōwakudani, ein vulkanisches Tal („großes kochendes Tal“) mit zahlreichen heißen Quellen, einige davon mit heißem Schwefelwasser. Hier wird Schwefel gewonnen und die Hotels der Gegend werden zu Thermalbädern.


                                  
Viele Touristen kommen nach Ōwakudani wegen der Aussicht (speziell den Blick auf den Fuji, das Glück hatten wir leider nicht), den vulkanischen Aktivitäten und ganz speziell wegen der Kuro-tamago („Schwarze Eier“). Dies sind besondere Onsen-Tamago (Eier, die in heißen Quellen gekocht wurden), bei denen gelöste Sulfate und Eisenionen der Schwefelwasserquellen die Schale schwarz färben. Im Gegensatz zum normalen Onsen-Tamago sind diese Eier auf Grund der extremen Hitze der Quellen hart gekocht. Die Eier sollen ein langes Leben bringen. Es wird gesagt, dass man pro gegessenes Ei sieben Jahre länger leben soll.

Wir schweben mit der Seilbahn hinunter zum Lake Ashinoko zur Talstation Togendai und überqueren den Ashi-See - ein Kratersee in der Gemeinde Hakone im Fuji-Hakone-Izu-Nationalpark. Er bildete sich vor etwa 3000 Jahren nach dem letzten Ausbruch und teilweisen Einsturz des Hakone-yama in dessen Vulkankessel (Caldera). 
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Da heute Wolken den Fujisan nicht frei geben, muss ich Wikipedia zu Hilfe nehmen!



Aufnahme des Ashi-Sees von dessen Südostseite. Im Hintergrund ist der Fujisan zu erkennen, rechts das rote Torii des Hakone-Schreins.

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Unser Schiff von der Seilbahn aus....

Wir fahren vom Norden Togendai-Ko in den Süden nach Motohakone-Ko


Wir wandern durch einen Waldweg  den See entlang zum 
Onshi - Hakonepark

mit dem Hakone Palast als Sommersitz für die kaiserliche Familie.  Baubeginn 1885  - heute ein kleines Museum 



Vor der Rückfahrt mit dem Schiff besichtigen wir noch Hakone Sekisho (Kontrollstelle) aus der Edo-Periode (1603-1868); gebaut 1619. Über ganz Japan gab es  53 solcher Checkpoints. Das Sekisho System wurde 1869 abgeschafft. 
Dieser Checkpoint war einer der wichtigsten, das Tokugowa Shogunate sah diese Berge von Hakone als wichtige Festung zur Verteidigung Edos an.  Reisende wurden hier kontrolliert. Vor allem Frauen wurden kontrolliert, die Edo = Tokyo nicht verlassen durften. Frauen, die Edo verlassen wollten wurden Deonna genannt. 20-24 Leute arbeiteten hier. 2007 Renovierung im Edo-Zustand




Auch das heutige Dinner ist ein Erlebnis. Alle sind natürlich  japanisch gekleidet.


Viktor, unser Reiseleiter, bereitet uns  schließlich noch auf die morgige Abreise und auf Tokyo vor





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