Montag, 2. Oktober 2017

30.9./1.10. Anreise und 1.Tag in Osaka

Wir starten pünktlich in Wien um 9:15h und sind in einer Stunde in Frankfurt, von dort geht's mittags weiter nach Osaka, wo wir nach einem sehr ruhigen Flug am 1. Oktober kurz vor 8:00h auf dem als Insel vorgelagerten Flughafen landen. Mit dem Airport Shuttle fahren wir zum Bahnhof Chin Osaka, wo wir uns mit Lunchpakete - Bentos - eindecken und in den Shinkansen nach Hiroshima umsteigen.  Vorbei an einer schon herbstlich angehauchten Landschaft geht's mit großem Tempo nach Hiroshima


Wir deponieren die Koffer im Hotel Chisun (ca. 13h). Durch einige moderne Malls wandern wir zum Friedenspark Heiwa-Koen, eine 12ha große Grünfläche in der Mitte der Stadt,
wo das Hypozentrum der Atombombenexplosion (160m über der Erde) stattfand, mit wichtigen Gedenkstätten und dem  "Peace Memorial Museum", das wir zuerst besichtigen. Der Atombombenabwurfs am 6. August 1945 und die Folgen werden hier als Mahnmal für den Frieden, dass so etwas nie mehr passieren werde, detailliert dargestellt. Die Ausstellung beginnt mit einem Bild der Atombombenkuppel, dem Skelett der früheren Handelskammer nach dem Abwurf.

Weiters: Bilder eine Simulation der furchtbaren Explosion


Die traurigen Reste eines Kinder-Dreirads ......
                   
Bis heute finden sich auf dem Areal über 60 Monumente, Statuetten und Gedenksteine.
Das Friedensdenkmal von Hiroshima, die Atombomben-Kuppel (A-bomb Dome), ist das Skelett des Gebäudes der Industrie- und Handelskammer, das trotz des geringen Abstands zum Bodennullpunkt von 160 m bei der Explosion weitgehend bestehen blieb, da die von der Explosion ausgehende Druckwelle beinahe senkrecht auf die Struktur eingewirkt hat.


Das Kinderdenkmal in Erinnerung an Sadako Sasaki (1943-1955), das strahlenverseuchte Mädchen, das 1000 bunte Papier-Kraniche - ein Symbol für langes Leben und Glück - falten wollte und beim 663. an Leukämie starb.

Der steinerne Kenograph für die Opfer der Atombombe wurde 1952 von Kenzo Tange 
entworfen, ein leeres Grabmal mit einem Satteldach


Flamme des Friedens
Das Gebilde stellt zwei zusammengelegte Hände dar, die sich wie ein Kelch nach oben hin öffnen. In ihrer Mitte brennt ein „ewiges Feuer“, das seit dem 1. August 1964 nicht mehr erloschen ist und brennen soll, bis der Tag kommt, an dem alle Atomwaffen von der Erde verschwunden sind.



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