Heute hatten wir leider einen völlig verregneten Tag in Kyoto (1,5 Mill. Einwohner), der früheren Kaiserresidenz (794 - 1868) mit 13 buddhistischen Tempeln, 3 shintoistischen Schreinen und die Shogun-Burg. Die Stadt liegt auf der Insel Honshū und ist geschichtlich, kulturell eine der bedeutendsten Städte Japans.
Wir fahren mit dem Bus in den Osten der Stadt und spazieren auf dem Philosophenweg, der an zahlreichen Tempeln vorbeiführt, zum Ginkakuji Tempel oder Tempel des "Silbernen Pavillon". Dieser Zen-Tempel wurde 1482 vom Shōgun Ashikaga Yoshimasa als Ruhesitz erbaut. Zum geplanten Blattsilberüberzug kam es nie.
Die Gartenanlage um den Tempel stammt aus der Edo-Zeit - auch Tokugawa-Zeit (1603 - 1868) genannt - und gehört zur schönsten in Kyoto.
Wir gehen am Philosophenweg gleich weiter zum Honen-in Tempel, mit einer wenig bevölkerten Garteanlage und
einer kleinen Galerie
Anschließend besuchen wir eine Sportstätte, wo wir beim Kyudo, dem Bogenschießen der Frauen im Zen-Buddhismus zusehen können
Nach einem guten Lunchmenu im Akusaki Handykraftcenter besuchen wir den Heian-Schrein, der orangefarbige Nachbau des Kaiserpalastes wurde 1885 zu Kyotos 1100-Jahresfeier errichtet. Der jüngste Shinto-Shrine der Stadt
Zum Abschluss besichtigen wir noch den Sanjusangen-Do Tempel, der 1164 von Kaiser Goshirawaka errichtet wurde, heißt auch "33 Säulenzwischenräume" Tempel mit 1001 Statuen der Kannon,
(da Fotoverbot Bild aus Wikipedia)
der buddhistischen Göttin der Barmherzigkeit. In der Mitte das zentrale Standbild der 1000 armigen Senju Kannon.
(da Fotoverbot Bild aus Wikipedia)


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