Am Weg in den Nara-Park, wo sich 1.200 zahme Rehe und Hirsche herumtreiben
und in dem sich viele Museen und fast alle Sehenswürdigkeiten der alten Kaiser-Metropole befinden, besuchen wir zuerst das Okumura Commemorative Museum mit einer Ausstellung über erdbebensicheres Bauen.
Der erste Weg führt uns zum Todai-Ji, die riesige buddhistische Tempelanlage, die 745 von Kaiser Shomu (724-749) als Hauptsitz aller buddhistischen Tempel Nippons gegründet wurde. Man kommt durch ein 16 Säulentor Nandaimon aus dem 12. Jh. Zur Halle des Großen Buddha,
diese ist wohl im Laufe der Rekonstruktionen um 1/3 geschrumpft, ist aber mit 57 m Länge und 50,5 m Breite und 48,5 m Höhe das größte Holzbauwerk der Welt.
Auf einem Bronzepodest in Form einer Lotusblüte steht der Große Buddha - Vairocana Buddha - aus Bronze: eine 16m hohe Statue (437t Bronze, 130kg Gold, 7t Wachs). Das Original aus 749 soll um 1/3 größer gewesen sein.
Nach diesem buddhistischen Heiligtum besuchten wir den Kasuga Taisha, den im 8. Jh. gegründeten shintoistischen Klan-Schrein der Fujiwara mit einem beeindruckenden Laternenweg mit 3000 Stein- und Bronzelampen.
Vorbei am großen Glockemturm des ganzen Tempelbezirks
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